Kader 2022/2023:

Hinten (v.l.n.r.): Melina Trautwein, Stefanie Böhm, Sandra Widmann, Sarah Pfaff, Tanja Ginder, Julie Sautter, Simone Wahlenmaier, Cathrin Strotbek-Schimpf;

Vorne (v.l.n.r.): Trainer Simon Strohmaier, Vanessa Raff, Josephin Berger, Lena Bartels, Isabell Rappoldt;

Pausieren: Jennifer Kiebler, Lisa Kunzi

 

Am Sonntag, den 2. April haben die Volleyball-Damen die Saison 2022/2023 in der Bezirksliga mit einem Heimspieltag beendet. Zu Gast waren die Zweitplatzierten, die Damen des SSV Geißelhardt, und die Viertplatzierten, die Mannschaft des SFC Höpfigheim. Schon zwei Spieltage davor war klar, dass die Kirchbergerinnen sowohl den Kampf um den Klassenerhalt verloren hatten, als auch ihre zweite Chance über die Relegation verspielt.

Im ersten Spiel gegen den SSV Geißelhardt konnte die Heimmannschaft je bis zur Satzmitte sehr gut mithalten. Die Zuschauerinnen und Zuschauer konnten Volleyballtechnik auf hohem Niveau sehen. Es gab sehr lange Ballwechsel und die Kirchbergerinnen haben es ihren Gegnerinnen, insbesondere aufgrund ihrer guten Feldabwehr, nicht leicht gemacht. Am Ende waren die Gäste allerdings angriffstechnisch überlegen. Das Spiel endete mit 0:3 (12:25, 14:25 und 15:25). Im zweiten Spiel gegen den SFC Höpfigheim ist das kirchberger Team sehr gut gestartet. Es hat kaum eigene Fehler gegeben und die Bewegung auf dem Feld war sehr dynamisch. Auch konnten die Spielerinnen mit einer selbstbewussten Ausstrahlung und ihrem Kampfgeist überzeugen. Im zweiten Satz hat sich die Gastmannschaft dann aufgerappelt. Auch wenn die Kirchbergerinnen starke Angriffe zeigen konnten, so hat am Ende die zermürbende Abwehr der Höpfigheimerinnen den Satz entschieden. Der dritte Satz ist Punkt für Punkt auf Augenhöhe verlaufen. Gegen Ende haben dann leider ein paar blöde Fehler zu einem weiteren Satzverlust geführt. Im vierten und letzten Satz war dann leider die Luft völlig raus, es wollte auf Seite der Heimmannschaft nichts mehr so richtig gelingen. Das Spiel endete mit 1:3 (25:14, 16:25, 21:25 und 12:25).

Nachdem den Volleyball-Damen in der Saison 2021/2022 der direkte Aufstieg von der A-Klasse in die Bezirksliga gelungen war, ist der Traum nun leider schon nach einer Saison wieder zu Ende. Mit dem Abstieg kann das Team ganz gut umgehen, da es schon vor 7 Jahren einmal in der Bezirksliga gespielt hatte und es hier ähnlich gelaufen ist. Nur der Unterschied zur damaligen Erfahrung ist, dass dieses Mal – nach Einschätzung der Kirchbergerinnen und ihrem Trainer – viele der anderen Mannschaften nicht unbedingt besser waren. Vergleicht man das spielerische Können, so hätte durchaus ein Klassenerhalt drin sein können. Allerdings waren in vielen Spielen die Gegnerinnen mental überlegen. Man konnte oft erkennen, dass die anderen Teams einen größeren Sieges- und Kampfeswillen hatten, zu groß war offensichtlich der Respekt der kirchberger Mannschaft vor der höheren Liga. Unglücklicherweise sind auch noch viele Ausfälle – durch Schwangerschaft, Verletzungen und Erkrankungen – dazugekommen. Das hat die Damenmannschaft zusätzlich geschwächt.

Aber getreu dem Motto “Nach der Saison ist vor der Saison“ starten die Volleyballerinnen auch schon wieder mit der Vorbereitung für die kommende Saison. Trotz der vielen Niederlagen ist natürlich niemand der Spaß am schönen Volleyballsport vergangen. Wichtig ist jetzt, dass die Mannschaft wieder zu ihrem Selbstbewusstsein zurückfindet und jede Spielerin an ihrer Schwachstelle arbeitet. Dann wartet eine tolle Saison 2023/2024. Da sich die Bezeichnung der Ligen geändert hat, tretet das Team in der Bezirksliga und nicht in der A-Klasse an. Und hier heißt dann das nächste Ziel: Landesliga.

Die Kirchberger Volleyballerinnen danken allen treuen Zuschauerinnen und Zuschauern für die Unterstützung an den Heimspieltagen und freuen sich auf ein Wiedersehen im Herbst.

Wer die Aktivitäten der Abteilung Volleyball immer aktuell verfolgen möchte, kann ihr gerne auf Instagram: @svg_kirchberg_volleyball folgen. Auch die Homepage: www.svg-kirchberg-murr.de wird regelmäßig gepflegt.

 

Text Stefanie Böhm

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